Affine Chiffre

Verschlüsseln und entschlüsseln Sie Text mit der affinen Chiffre und zwei numerischen Schlüsseln: dem Multiplikator a und der Verschiebung b. Lernen Sie, wie modulare Arithmetik eine klassische Substitutionschiffre erzeugt.

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✓ Monoalphabetische Substitutionschiffre ✓ Zwei numerische Schlüssel: a und b ✓ Unterstützung verschiedener Alphabete ✓ Auf dem Server verarbeitet
Beispiele
Verschlüsseln mit a=7 und b=8 Schlüssel: 7 Shift: 8
Eingabe AFFINE CHIFFRE ÄNDERN
Ausgabe HTTMRN AFMTTWN ORGNWR

Ein grundlegendes Beispiel für die affine Chiffre mit einem für das deutsche Alphabet gültigen Multiplikator.

Entschlüsseln mit a=7 und b=8 Schlüssel: 7 Shift: 8
Eingabe HTTMRN AFMTTWN ORGNWR
Ausgabe AFFINE CHIFFRE ÄNDERN

Dieselbe Zahlenkombination stellt den Klartext wieder her.

Anderes Schlüsselpaar Schlüssel: 11 Shift: 3
Eingabe HALLO MÄRZ
Ausgabe DCRRÜ ÄNIT

Ein anderer Multiplikator a und eine andere Verschiebung b erzeugen ein anderes Substitutionsalphabet.

Leerzeichen und Satzzeichen beibehalten Schlüssel: 7 Shift: 8
Eingabe MÄRZ-TREFFEN UM 10:00!
Ausgabe LOWÄ-JWNTTNR PL 10:00!

Nur Buchstaben des Alphabets werden verschlüsselt. Leerzeichen, Zahlen, Satzzeichen und andere Symbole bleiben unverändert.

Wie die affine Chiffre funktioniert

Die affine Chiffre ist eine klassische monoalphabetische Substitutionschiffre, die jeden Buchstaben mit einer mathematischen Formel umwandelt. Jeder Buchstabe wird zuerst in eine Zahl übersetzt und dann mit E(x) = (a × x + b) mod m verschlüsselt, wobei x die Position des Buchstabens und m die Größe des gewählten Alphabets ist.

Der Schlüssel besteht aus zwei Zahlen. Der Multiplikator a verändert die Skalierung der Buchstabenpositionen, während die Verschiebung b das Ergebnis durch das Alphabet bewegt. Gemeinsam erzeugen sie ein festes Substitutionsalphabet.

Zum Entschlüsseln muss für a ein modularer Kehrwert existieren. Das ist nur möglich, wenn a teilerfremd zur Alphabetgröße ist. Leerzeichen, Ziffern und Satzzeichen bleiben unverändert.

Schlüssel der affinen Chiffre

Die affine Chiffre verwendet zwei numerische Parameter: a und b. Der Wert a ist der Multiplikator, b ist die Verschiebung. Beide Werte beeinflussen das endgültige Substitutionsalphabet.

Nicht jeder Multiplikator ist gültig. Für das deutsche Alphabet in diesem Werkzeug mit 30 Zeichen muss a teilerfremd zu 30 sein. Gültige Beispiele sind 1, 7, 11, 13, 17, 19, 23 und 29. Wenn a ungültig ist, kann die Entschlüsselung den ursprünglichen Text nicht zuverlässig wiederherstellen.

Affine Chiffre und Caesar-Chiffre

Die Caesar-Chiffre nutzt nur eine Operation: eine feste Verschiebung. Die affine Chiffre erweitert diese Idee, indem sie Multiplikation und Addition modulo der Alphabetgröße kombiniert.

Wenn a = 1 ist, verhält sich die affine Chiffre wie eine Caesar-Chiffre mit der Verschiebung b. Bei einem anderen gültigen Multiplikator wird das Substitutionsmuster weniger offensichtlich, bleibt aber weiterhin eine monoalphabetische Substitutionschiffre.

Sicherheit der affinen Chiffre

Die affine Chiffre ist stärker als eine einfache Caesar-Verschiebung, weil sie mehr mögliche Schlüssel besitzt, ist nach modernen kryptografischen Maßstäben aber weiterhin schwach.

Da jeder Klartextbuchstabe immer demselben Geheimtextbuchstaben zugeordnet wird, bleibt die Chiffre anfällig für Häufigkeitsanalyse und das Durchprobieren möglicher Schlüsselpaare. Heute eignet sie sich vor allem für Unterricht, Rätsel und das Lernen modularer Arithmetik in der Kryptografie.

FAQ

Für die Entschlüsselung wird der modulare Kehrwert von a benötigt. Wenn a und die Alphabetgröße einen gemeinsamen Teiler haben, existiert dieser Kehrwert nicht, und mehrere Buchstaben können auf denselben Geheimtextbuchstaben abgebildet werden.

Der Wert a ist der Multiplikator, b ist die Verschiebung. Zusammen definieren sie die mathematische Transformation, mit der jeder Buchstabe ersetzt wird.

Wenn a nicht teilerfremd zur Alphabetgröße ist, können mehrere Buchstaben zum gleichen verschlüsselten Buchstaben werden. Dann ist die Entschlüsselung mehrdeutig oder unmöglich.

Nein. Caesar verwendet nur eine feste Verschiebung, während die affine Chiffre Multiplikation und Addition nutzt. Die Caesar-Chiffre ist jedoch ein Spezialfall der affinen Chiffre, wenn a = 1 ist.

Nein. Sie ist eine historische Chiffre und kann mit Häufigkeitsanalyse oder Brute-Force-Tests gebrochen werden. Am besten eignet sie sich zum Lernen, für Rätsel und für Demonstrationen.

Nein. In diesem Werkzeug werden nur Buchstaben des gewählten Alphabets umgewandelt. Leerzeichen, Zahlen, Satzzeichen und andere Symbole bleiben unverändert.
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