Initialisierungsvektor
Ein Initialisierungsvektor ist ein nicht geheimer Eingang, der einen Chiffrenmodus initialisiert und gefährliche Wiederholungen verhindert.
Definition
Ein Initialisierungsvektor setzt den Anfangszustand eines Chiffrenmodus. So kann gleicher Klartext unter demselben Schlüssel unterschiedlichen Geheimtext ergeben.
Modusabhängige Anforderungen
Der IV wird meist mitgesendet und ist nicht geheim. CBC verlangt einen frischen unvorhersehbaren IV; CTR-artige Modi vor allem einen einzigartigen Zähler oder Nonce.
IV und Nonce
Nonce betont Nichtwiederholung, IV den Initialisierungseingang eines Modus. Die Begriffe überlappen, sind aber keine universellen Synonyme.
Ja. Entscheidend ist die Einhaltung der Einzigartigkeits- oder Unvorhersehbarkeitsregel.
Mit demselben Schlüssel gewöhnlich nicht; der Schaden hängt vom Modus ab.
Er sollte nach den Regeln des Modus unabhängig erzeugt werden, sofern kein geprüftes Protokoll anderes vorgibt.