Symmetrische Verschlüsselung
Symmetrische Verschlüsselung nutzt denselben geheimen Schlüssel oder direkt abgeleitete Schlüssel zum Ver- und Entschlüsseln.
Definition
Symmetrische Verschlüsselung nutzt ein gemeinsames Geheimnis von Sender und Empfänger für beide Richtungen. Moderne Beispiele sind AES und ChaCha20. Auch klassische Chiffren sind symmetrisch, weil ihr Schlüssel Ver- und Entschlüsselung ermöglicht.
Einsatz
Symmetrische Algorithmen sind schnell und eignen sich für Dateien, Datenträger und Netzwerkverkehr. Nonce oder Initialisierungsvektor verhindert gefährliche Wiederholungen; authentifizierte Modi erkennen außerdem Veränderungen.
Schlüsselverteilung
Alle berechtigten Parteien benötigen das Geheimnis. Deshalb sind sicherer Austausch und Rotation die zentrale Schwierigkeit. Protokolle handeln häufig asymmetrisch einen temporären symmetrischen Sitzungsschlüssel aus.
Ihre Operationen sind für große Datenmengen optimiert und vermeiden teure Public-Key-Mathematik.
Meist ja; manche Konstruktionen leiten mehrere geheime Teilschlüssel aus einem gemeinsamen Geheimnis ab.
Nicht direkt. Eine passwortbasierte KDF mit Salt sollte daraus einen Schlüssel ableiten.