MÄRZ
34 12 45 64
Deutsches Polybius-Quadrat. Jeder Buchstabe wird durch seine Zeilen- und Spaltenkoordinaten ersetzt.
Kodieren Sie Buchstaben als Zeilen- und Spaltenkoordinaten und entschlüsseln Sie Koordinatenpaare mit der Polybius-Quadrat-Chiffre wieder zu Text. Lernen Sie, wie klassische Koordinatensubstitution mit einem einfachen Raster funktioniert.
MÄRZ
34 12 45 64
Deutsches Polybius-Quadrat. Jeder Buchstabe wird durch seine Zeilen- und Spaltenkoordinaten ersetzt.
34 12 45 64
märz
Die Koordinaten 34, 12, 45 und 64 werden im deutschen Polybius-Quadrat zum Wort „märz“ dekodiert.
KÄSE
32 12 51 21
Ein Schlüssel ist nicht erforderlich. Jeder Buchstabe wird direkt in ein Koordinatenpaar umgewandelt.
34 12 15 14 24 21 35
mädchen
Dekodieren Sie eine längere Folge von Koordinatenpaaren zurück in lesbaren Text.
Die Polybius-Quadrat-Chiffre ersetzt Buchstaben durch Koordinaten aus einem Raster. Jedes Zeichen wird über seine Zeile und Spalte bestimmt, sodass lesbarer Text zu einer Folge von Zahlenpaaren wird.
In der klassischen englischen Version wird das Alphabet in einem Quadrat mit 5×5 Feldern angeordnet. Da 26 Buchstaben nicht in 25 Felder passen, teilen sich I und J traditionell eine Position.
Für den deutschen Alphabetmodus baut dieses Werkzeug ein Raster aus dem unterstützten deutschen Zeichensatz. Die Koordinaten hängen daher vom gewählten Alphabet ab. Anders als Transpositionschiffren verändert das Polybius-Quadrat nicht die Reihenfolge der Nachricht: Jeder Buchstabe wird direkt durch seine Koordinaten ersetzt.
Für das deutsche Alphabet füllt dieses Werkzeug das Raster von links nach rechts und von oben nach unten:
Mit diesem deutschen Raster wird das Wort MÄRZ zu 34 12 45 64.
Das Polybius-Quadrat wurde vom antiken griechischen Historiker Polybios beschrieben und gehört zu den frühesten bekannten koordinatenbasierten Chiffren. Es war dafür gedacht, Buchstaben mit Zahlenpaaren zu übertragen.
Heute wird es vor allem in Unterricht, Rätseln, Escape Rooms und zur Einführung in die klassische Kryptografie genutzt. Viele spätere Chiffriersysteme griffen die Idee auf, Buchstaben als Koordinaten darzustellen.
Anders als die Caesar-Chiffre, die Buchstaben verschiebt, oder die Vigenere-Chiffre, die Buchstaben mithilfe eines Schlüsselworts verändert, wandelt das Polybius-Quadrat jedes Zeichen in Koordinaten um. Dadurch lassen sich Nachrichten leichter als Zahlen statt als Buchstaben übertragen.
Die Chiffre ist einfach zu lernen, bietet aber kaum echte Sicherheit, weil Koordinatenmuster analysiert und rückgängig gemacht werden können.
Klassische Buchstabenverschiebung mit frei wählbarem Verschiebungswert.
Klassische Bigramm-Substitution mit Verschlüsselung über eine Schlüsselmatrix.
Klassische reziproke Chiffre auf Basis eines Schlüsselworts.
Klassische Chiffre im Stil von Vigenere mit numerischem Schlüssel.
Polyalphabetische Verschlüsselung und Entschlüsselung mit Schlüsselwort.
XOR-basierte Vernam-Verschlüsselung mit Base64-Ausgabe.