Die Vernam-Chiffre verschlüsselt Daten, indem sie auf jedes Byte der Nachricht und das entsprechende Byte eines Schlüssels die XOR-Operation (exklusives Oder) anwendet. Da XOR umkehrbar ist, stellt die erneute Anwendung desselben Schlüssels den ursprünglichen Text wieder her.
Dieses Werkzeug kodiert die verschlüsselten Binärdaten automatisch als Base64. Dadurch lassen sie sich sicher als Text kopieren, speichern und übertragen. Beim Entschlüsseln wird zuerst Base64 dekodiert und anschließend XOR mit demselben Schlüssel angewendet.
Für maximale Sicherheit sollte der Schlüssel zufällig sein, mindestens die Länge der Nachricht haben und nur einmal verwendet werden. Wird ein kürzerer Schlüssel wiederholt, veranschaulicht das Verfahren weiterhin die XOR-Verschlüsselung, bietet aber nicht mehr die Sicherheitsgarantien eines echten One-Time Pads.
Die Vernam-Chiffre ist historisch bedeutsam, weil sie das XOR-Prinzip einführte, das später zur Grundlage vieler moderner Stromchiffren wurde.